
Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Trittauer Mühlenbachs - Gewässerausbau
Die Gemeinde Trittau, beabsichtigt die ökologische Durchgängigkeit des Trittauer Mühlenbaches durch Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen der EU-WRRL wieder herzustellen. Der Maßnahmenbereich umfasst den Gewässerverlauf des Trittauer Mühlenbaches vom Wehr Am Mühlenteich bis zur Brücke Kirchenstraße. Ziel ist es, Fischen und Wirbellosen den Aufstieg ins Oberwasser um das bestehende Ablaufbauwerk des Mühlenteiches herum zu ermöglichen.
Im Zuge dieser Maßnahme soll nachfolgend zum Spezialtiefbau/Ingenieurbau der Gewässerausbau erfolgen. Hierfür ist eine Sohlengleite im Bereich des Mühlendammes herzustellen, sowie eine Sohlanhebung weiter im Oberlauf einzubringen.
Die Maßnahme Sohlengleite befindet sich im Osten der Gemeinde Trittau und ist über die „Poststraße“ und „Am Mühlenteich“ zu erreichen.
Die Gewässeranhebung hat eine Länge von rd. 850 m und ist über mehrere Zufahrten zu erreichen.
Bei der Baudurchführung werden in der Örtlichkeit aus ökologischer Sicht sehr hohe Anforderungen an den Umgang mit der Tierwelt und der Fauna gestellt. Der Eingriff in die Schutzgüter Boden und Landschaft sind auf ein Minimum zu reduzieren.
Zur Umsetzung der Maßnahme ist eine Bauzeit von ca. 26 Wochen vorgesehen.
Folgende Maßnahmen und Leistungen sind im Wesentlichen auszuführen:
- Einrichten einer Arbeitsstellensicherung
- Baufeldräumung / Schutz des Bewuchses
- Fällung von einzelnen Bäumen / Aufastungsarbeiten
- Herstellung von Zufahrten ins Gewässer
- Herstellung und Rückbau BE-Flächen
- Räumen der Zufahrten und des Bereichs Sohlanhebung (Bewuchs, Geäst, Totholz)
- Absperren des Drosselbauwerks und Trockenlegen des Arbeitsbereiches Sohlengleite
- Ziehen und Einbringen von Spundwänden
- Herstellung eines Leitungsbrücke zur Umverlegung von Versorgungsleitungen
- Sukzessives Profilieren der Sohlengleite
- Rückbau eines Schlammpolders inkl. Schlammumlagerung
- Herstellen des Leitsporns und Einbau von StörsteinenHerstellung der Gewässerzufahrten
- Sukzessiver Einbau der Sohlanhebung
- Herstellung von Strukturverbesserungsmaßnahmen (Totholz, Kiesdepot, Krümmungskolk)
- Öffnen des Drosselbauwerkes
- Geländermontage
- Rekultivieren der BE-Flächen