Katernberger Bach

Essen und Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

Im Rahmen der ökologischen Verbesserung soll für das Reinwasser innerhalb des Grünzugs Essen-Katernberg auf einer Länge von ca. 1,2 km von der Theobaldstraße bis zur Schalker Straße eine neue, offene Gewässerstrecke hergestellt werden.

Projektbeschreibung

Der Katernberger Bach stellt einen Nebenlauf des Schwarzbachs dar. Am Oberlauf des Katernberger Baches befindet sich im Bereich eines Senkungstrichters das Pumpwerk Essen-Schonnebeck. Dort beginnt der genossenschaftliche Teil des Gewässers, zunächst mit einer offenen Gewässerstrecke von ca. 200m Länge, die ab Gewässer-km 3,2 in eine Gewässerverrohrung mündet. Die Verrohrung hat eine Länge von 2,1 km. Sie endet bei km 1,1 nahe der Moschee Essen-Katernberg, die sich an der Schalker Straße im Norden Katernbergs befindet. Von dort an ist der Katernberger Bach ein offener Schmutzwasserlauf, der mit Betonsohlschalen ausgekleidet ist. 

Die vorhandene und im Rahmen des Kanalbaus ergänzte Gewässerverrohrung übernimmt nach Fertigstellung der Arbeiten die Funktion eines Abwasserkanals.

Der Grünzug Essen-Katernberg ist eine Liegenschaft der Emschergenossenschaft, die derzeit von der Stadt Essen als öffentliche Grünfläche zur Naherholung genutzt wird. Er existiert in seiner jetzigen Form seit Beginn der 1980er Jahre. Zuvor befand sich dort das tief eingeschnittene offene Sohlschalenprofil des Katernberger Bachs mit einer Tiefe von bis zu 9,0m. Zur Schaffung eines verbindenden Elements im Stadtteil wurde der Bach seinerzeit verrohrt und anschließend
verfüllt.

Weiterhin soll von km 1,1 bis km 0,00  (Mündung in den Schwarzbach) das vorh. Gewässer (Unterlauf) weiter ausgebaut werden. In einem ersten Abschnitt (km 0,55 bis km 0,95) wurde dazu bereits im Rahmen einer vorangegangenen Maßnahme ein Voraushub durchgeführt und der Auflastfilter auf der rechtsseitig hergestellten Gewässerböschung aufgebracht. In diesem Bereich ist nur die Sohle entsprechend weiter auszubauen.

Der Katernberger Bach fließt durch ein Projektgebiet der Kooperation „Gemeinsam für das neue Emschertal“ zwischen der Emschergenossenschaft (EG) und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKBG). Im Rahmen dieses Förderprogramms sind ergänzend zu den Maßnahmen der Offenlegung an insgesamt 11 Standorten Erlebnisstationen im dann offenen Gewässerverlauf vorgesehen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den neuen Gewässerlauf mit dem Stadtteil zu verzahnen. Es entstehen Aufenthaltsbereiche, „Bachterrassen“, ein „Blaues Klassenzimmer“ und zusätzlich an 2 Standorten Bordsteinabsenkungen im öffentlichen Gehweg.

Projektsteckbrief

  • Bauherr:
    Emschergenossenschaft Essen
    Fon: +49 2011040
  • Bausumme: 11.020.000 Euro
  • Bauzeit: Dezember 2019 bis Juli 2021
  • Ort: Essen und Gelsenkirchen
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen

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